Bessere Sportrasen

Besserer Sportrasen und mehr Nutzung durch gezielte Nachsaaten

Der Spielbetrieb vor Winter hat bereits Schäden am Sportrasen hinterlassen, die in wenigen Wochen beginnende Rückrunde wird die Rasenqualität weiter verringern. Doch was kann man jetzt tun? Es ist klar, dass Gräser bei Frost nicht keimen oder wachsen können. Doch mit der speziellen Nachsaatmischung „SOS“ von EUROGREEN ist eine Nachsaat bereits ab 3 °C Bodentemperatur möglich. Somit bietet sich gegenüber den üblichen Nachsaatmischungen die Chance, auch zu dieser Jahreszeit die Rasenqualität und auch die Nutzungsintensität zu verbessern. Sobald die Temperaturen im Frühjahr ansteigen und etwa 6 °C Bodentemperatur erreicht sind, kann von der „SOS“-Mischung auf die „RPR“-Mischung gewechselt werden. Hinter „RPR“, einer Exklusivität von EUROGREEN, verbirgt sich eine innovative Neuzüchtung von Lolium perenne (Deutsches Weidelgras). Diese Neuzüchtung bildet, im Gegensatz zu den bisher üblichen horstbildenden Weidelgrasssorten, oberirdische Ausläufer. Somit bietet sie eine deutlich höhere Scherfestigkeit und schließt Lücken schneller als dies mit bisherigen Nachsaatmischungen möglich gewesen ist.

Neben den „SOS“- und „RPR“-Nachsaatmischungen bieten die WM-Rasen Regenerations- und Sportrasenmischungen weitere, exklusive Vorteile: Beide Mischungen sind komplett mit Headstart und mit ProradixTurf behandelt. Mit dieser Behandlung wird die Keimzeit, insbesondere die der Wiesenrispe, um einige Tage verkürzt und zusätzlich wird das Saatgut optimal vor Pilzkrankheiten während der Keim- und Etablierungsphase geschützt. Der Rasen wird schneller dicht und früher belastbar. Mit den auf den eigenen Versuchsanlagen und in der Praxis getesteten Saatgutmischungen stehen somit erprobte und zuverlässige Mischungen für die erfolgreiche Nachsaat für nahezu das gesamte Jahr zur Verfügung.

Noch ein Praxis-Tipp zur Nachsaat:

Wiederholte Nachsaaten in den Hauptbelastungszonen wie Torraum, Strafraum und Mittelachse, reduzieren das Ausmaß der Kahlstellen. Praxisversuche haben bewiesen, dass frühe Nachsaaten mit „SOS“ bzw. wiederholte Nachsaaten während der Vegetationsperiode mit anderen Regenrationsmischungen im Rhythmus von etwa 2 bis 3 Wochen die Narbendichte deutlich erhöhen. Pro Nachsaat sind 5 bis 10 g Saatgut pro m² ausreichend. Trotz gleichzeitiger Nutzung etablieren sich immer noch genügend junge Gräser und steigern die Narbendichte und die Nutzungsintensität.

Bei Fragen zum Thema effektive Rasendüngung informiert Sie gerne Ihr Fachberater vor Ort: Zentrum für Rasenpflege +43 6232 6768

Ausbreitung von ausläufertreibendem „RPR“ (rechts) im Vergleich zu horstbildendem Weidelgras (links)

Die Perforationssaat mit dem Rasen-Perforator ist eine sichere Methode für eine erfolgreiche Nachsaat

© EUROGREEN Austria GmbH

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